So ist es😪
So ist es😪
5 Jahre bist du schon nicht mehr hier und dennoch fehlst du mir jeden Tag, Papa. Ich weiß, es geht dir besser, da wo du jetzt bist, aber ich wünschte mir, du wärst hier, denn dann würde es mir auch besser gehen. Du fehlst mir.
Du bist immer da. Immer noch. Und wirst es immer sein. Nur die Art und Weise hat sich geändert. Keine Umarmung. Keine Wärme. Kein Lächeln. Nur der Hauch von Sonne, der durch mein geöffnetes Fenster scheint. Nur die Erinnerung, die ich beim Betrachten des Armbands bekomme und das traurige Lächeln, welches sich dabei über mein Gesicht legt. Nur die Einbildung deiner Fingerabdrücke auf dem Tisch, der nun in meinem Flur steht. Nur das Betrachten deines Fotos, welches über ihm hängt. Und nur die Tinte unter meiner Haut am Fuß, die deinen Buchstaben bildet. Du fehlst. Und das wirst du immer tun. Du wirst mit jedem Schritt bei mir sein. Nur eben nicht so.
- stillgeschrieben
Wenn jemand wichtiges stirbt … dann möchte man trauern. Man möchte allein sein und weinen. Was tut man? Man streitet über Erbe, man verliert sich aus den Augen und die Familie zerbricht. Und ich? Ich sitze hier und Weine… bin allein und verliere gerade alle wichtigen Menschen. Das tut weh.
„Wenn heute Abend die Raketen hochgehen, werde ich mit Tränen in den Augen in den Himmel schauen und nur an dich denken"
Du fehlst.
Heute morgen wollte ich dir als erstes schreiben und dir einen schönen Tag, Kraft und Mut und Liebe wünschen. Dir sagen, dass du gehen darfst, wenn deine Kraft am Ende ist. Du jederzeit die Entscheidung treffen darfst aufzuhören zu kämpfen, zu atmen, zu leben.
Dann fiel es mir wieder ein.
Du hast es geschafft. Du hast es geschafft aufzuhören und bist losgeflogen. Dein Leiden hat ein Ende gefunden und du warst in der Lage diese Entscheidung treffen zu dürfen.
Du fehlst.
Ich bin traurig und weine.
Ich bin glücklich und lächle.
Ich verspüre Dankbarkeit, dass ich dich in den letzten Monaten - 5 an der Zahl zwischen Diagnose, Kampf und Erlösung - so intensiv begleiten konnte und durfte. Es hat mich viel Kraft gekostet und mich zeitgleich so reich beschenkt. Doch es war nichts im Vergleich zu dem, was es dich gekostet hat - immens viel Kraft, Mut und letztendlich dein Leben.
Du fehlst.
Dich noch einmal zu sehen, zu hören, zu küssen, zu halten; sich voneinander zu verabschieden und deinen Wunsch zu respektieren die letzten Schritte alleine zu gehen - wertvoll und für immer in mir.
Ebenso dich dann so friedlich, für immer schlafend, zu sehen. Gezeichnet vom Kampf der letzten Monate, erlöst von allen Qualen und doch so friedlich.
Ein letzter Kuss auf deine Stirn.
Du fehlst.
Für immer.
Mit anzusehen, wie sehr du gelitten hast, verfolgt mich bis heute
“and nothing’s ever easy, to be honest i’m not easy on myself” that line fucking destroys me every time.
“They burned the bridge, then ask why I don’t visit.”— Ugo Eze
Lost and alone, we don’t know where to go
Beartooth // Believe
Come Hell or High Water || Imminence [\m/]
I no longer believed in the idea of soul mates, or love at first sight. But I was beginning to believe that a very few times in your life, if you were lucky, you might meet someone who was exactly right for you. Not because he was perfect, or because you were, but because your combined flaws were arranged in a way that allowed two separate beings to hinge together.
Blue-Eyed Devil, Lisa Kleypas